Für eine professionelle Website in der Schweiz gibt es keinen einheitlichen Marktpreis. Veröffentlichte Preisleitfäden 2026 reichen bei einfachen Auftritten von einigen hundert bis wenigen tausend Franken; umfangreichere KMU-Websites und Shops können deutlich fünfstellig werden. Entscheidend ist, was enthalten ist – nicht nur der Endpreis.
Was kostet eine Website in der Schweiz 2026?
Die Preisunterschiede sind gross, weil unter „Website“ sehr unterschiedliche Produkte verkauft werden: ein angepasster Baukasten, eine individuell gestaltete Firmenwebsite, ein mehrsprachiger Auftritt, ein Shop oder eine Anwendung mit Schnittstellen.
| Projektart | Grobe Orientierung | Typischer Umfang |
|---|---|---|
| Baukasten / selbst erstellt | ca. CHF 15–50 / Monat | Eigenleistung, Template, wenig individuelle Betreuung |
| Onepager / kleiner Auftritt | ca. CHF 500–4’000 | 1 Seite, Kontakt, Leistungen, responsive Design |
| Kleine bis mittlere KMU-Website | ca. CHF 2’000–15’000 | mehrere Seiten, individuelles Design, Inhalte, SEO-Basis |
| Shop / komplexe Website | ca. CHF 3’000–25’000+ | E-Commerce, Schnittstellen, Mehrsprachigkeit, Spezialfunktionen |
Die Spannen sind bewusst breit und dienen nur als Markt-Orientierung. Veröffentlichte Schweizer Preisleitfäden 2026 unterscheiden sich teils erheblich. Ein konkretes Projekt lässt sich erst nach Umfang und Leistungen seriös beziffern.
Welche Faktoren bestimmen den Preis?
Der Preis steigt nicht automatisch mit der Anzahl Stunden. Entscheidend ist, wie viel individuelle Arbeit und technische Verantwortung im Projekt steckt.
Umfang & Struktur
Eine klare Onepage ist schneller erstellt als ein Auftritt mit zehn Unterseiten, mehreren Zielgruppen und komplexer Navigation.
Design
Template-Anpassung, individuelles UI-Design und eine komplett eigene visuelle Sprache sind unterschiedliche Leistungsstufen.
Inhalte
Wer liefert Texte, Bilder, Übersetzungen und Referenzen? Content-Erstellung kann ein erheblicher Teil des Projekts sein.
Funktionen
Formulare, Terminbuchung, Kundenportale, Shops, CRM-Anbindungen oder andere Schnittstellen verändern den Aufwand deutlich.
SEO & Mehrsprachigkeit
Technische SEO-Basis ist etwas anderes als laufende Suchmaschinenoptimierung. Jede zusätzliche Sprache braucht eigene Inhalte und URLs.
Betrieb & Betreuung
Hosting, SSL, Updates, Backups, kleine Änderungen und Support werden je nach Anbieter separat oder als laufende Leistung verrechnet.
Baukasten, Freelancer, Agentur oder Website-Abo?
Keine dieser Varianten ist grundsätzlich richtig oder falsch. Sie passen zu unterschiedlichen Unternehmen.
Baukasten / DIY
Günstig im Geld, aber nicht zwingend in der eigenen Arbeitszeit. Sinnvoll, wenn du gerne selbst gestaltest und den Webauftritt laufend selbst pflegen möchtest.
Freelancer
Direkter Kontakt und oft flexible Preisgestaltung. Wichtig sind klare Zuständigkeiten für Hosting, Wartung und Erreichbarkeit nach dem Projekt.
Webagentur
Mehr Rollen und Kapazität für umfangreiche Projekte. Dafür liegen die Projektkosten häufig höher und Prozesse können formeller sein.
Website-Abo
Ein Abo verteilt die Kosten und bündelt bei manchen Anbietern Erstellung, Hosting und Betreuung. Dadurch sinkt die Anfangsinvestition – dafür solltest du Laufzeit und Leistungen genau prüfen.
Einmalzahlung oder Website-Abo?
Einmalzahlung
- höhere Investition zu Beginn möglich
- Hosting und Betreuung oft separat
- klar definierter Projektabschluss
- Eigentum und Übergabe unbedingt im Vertrag klären
Website-Abo
- geringere oder keine Erstellungskosten zu Beginn
- planbare Monatskosten
- Hosting und Betreuung können inklusive sein
- Mindestlaufzeit und Regelung nach Ablauf prüfen
Bei WebMich kostet Standard CHF 99/Monat und Premium CHF 159/Monat, jeweils mit CHF 0 Erstellungskosten und 24 Monaten Mindestlaufzeit. Hosting, SSL und persönliche Betreuung sind enthalten.
Was sollte in einer guten Webdesign-Offerte stehen?
5 Fragen, die du vor einer Anfrage beantworten solltest
1. Was soll die Website für dein Unternehmen erreichen?
Neue Anfragen, Vertrauen, Terminbuchungen, Recruiting, Verkauf oder einfach eine professionelle digitale Visitenkarte? Das Ziel entscheidet über Struktur und Funktionen.
2. Welche Inhalte existieren bereits?
Logo, Fotos, Texte, Preise und Referenzen beschleunigen das Projekt. Wenn sie fehlen, sollte klar sein, wer sie erstellt.
3. Welche Funktionen sind wirklich nötig?
Eine einfache Kontaktmöglichkeit ist günstiger und robuster als ein unnötig komplexes System. Funktionen sollten einen echten Geschäftsprozess unterstützen.
4. Wer betreut die Website nach dem Launch?
Klär vor Projektstart, wer Updates, kleine Änderungen, Backups, Hosting und technische Fragen übernimmt.
5. Welche Gesamtkosten entstehen über 2–3 Jahre?
Vergleiche nicht nur die Startrechnung. Rechne Hosting, Wartung, Lizenzen, Änderungen und Support mit ein.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website in der Schweiz?
Die Spannbreite ist gross. Einfache Websites können im niedrigen vierstelligen Bereich liegen, während umfangreiche KMU-Websites, Shops und individuelle Lösungen deutlich fünfstellig werden können.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das hängt von Umfang, Inhalten und Rückmeldungen ab. Ein kleiner Auftritt kann deutlich schneller fertig sein als ein mehrsprachiges Projekt mit vielen Funktionen.
Braucht jedes KMU WordPress?
Nein. Für schlanke Websites kann eine statische Lösung sinnvoll sein. Ein CMS ist dann hilfreich, wenn Inhalte regelmässig selbst gepflegt werden sollen oder die Website dynamische Funktionen benötigt.
Ist SEO automatisch dabei?
Eine technische SEO-Basis sollte Teil eines professionellen Webauftritts sein. Laufende SEO-Arbeit mit Content, Links, Analysen und kontinuierlicher Optimierung ist dagegen eine eigene Leistung.
Lieber planbare Monatskosten statt hoher Anfangsinvestition?
Stell deinen Webauftritt im Konfigurator zusammen oder schau dir das WebMich Website-Abo ab CHF 99/Monat an.